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Gründe für eine Unterbrechung des Studiums gibt es viele: Schwangerschaft, Kindeserziehung, Krankheit, Praktikum, Auslandsstudium, Erwerbstätigkeit ... Doch welche berechtigen dazu, ein Urlaubssemester zu nehmen? Warum kann man das Studium im Übrigen nicht einfach so unterbrechen? - Wenn es klappt: Darf ich im Urlaubssemester an Prüfungen teilnehmen? Erhalte ich weiterhin BAföG? Und wie finanziere ich sonst meinen Lebensunterhalt? Unser FAQ gibt Antworten ...

Auch 2009 ändert sich so einiges, was finanzielle Auswirkungen auf Studierende hat. So steigt das Kindergeldes und die Zuschläge beim BAföG für Kranken- und Pflegeversicherung. Erstmals haben auch diejenigen, die BAföG nur noch als Bankdarlehen erhalten, grundsätzlich Anspruch auf Wohngeld. Soweit also mehr Geld in der Tasche. Aber natürlich wird auch einiges teurer. Was sich alles so ändert oder im Laufe von 2009 noch ändern könnte, das hat Oliver Iost zusammengefasst.

An der Uni Münster war die bisherige Gebührensatzung auf zwei Jahre befristet. Der Senat hat am 17.12.2008 beschlossen, die Gebühren nunmehr unbefristet weiterlaufen zu lassen. Es bleibt beim ungewöhnlichen Gebührensatz von 275 Euro je Semester. In NRW kann jede Hochschule selbst bestimmen, ob sie Gebühren nimmt; fast alle haben sich für 500 Euro (dem höchsten möglichen Betrag) entschieden, einige wenige verzichten aber auch ganz auf Gebühren.

Für manchen BAföG-Empfänger gab es in den letzten Jahren ein böses Erwachen: Nämlich dann, wenn Vermögen auftauchte, von dem sie selbst gar nichts wussten (oder es tatsächlich schon vergessen hatten), weil Oma oder Opa ein Sparbuch auf den Namen des BAföG-Empängers angelegt hatten. Waren es größere Summen, musste das BAföG ganz oder teilweise zurückgezahlt werden. Nun hat das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen jedoch entschieden, dass solche Vermögen unter Umständen doch nicht angerechnet werden dürfen.

Bundesrat und Bundestag haben sich inzwischen geeinigt. Die Kindergeld-Erhöhung wird also wie geplant zum 1.1.2009 kommen. Unseren Info-Artikel zum Thema Kindergeld hat aus diesem Anlass Nicola Pridik neu geschrieben. Er informiert nun noch ausführlicher zu vielen Details rund ums Kindergeld vor allem aus Sicht von Studierenden.

Am 1. Januar 2009 tritt das neue Wohngeldgesetz in Kraft. Es bringt allen Wohngeldempfängern vor allem eines: mehr Geld. Neu werden Studierende, die BAföG als Bankdarlehen erhalten, in Zukunft in die Förderung einbezogen. Zusätzlich hat im Dezember 2008 der Bundestag kurzfristig eine Einmalzahlung für alle Wohngeldhaushalte beschlossen, die zwischen Oktober 2008 und März 2009 Wohngeld bezogen haben oder (in diesem Zeitraum) noch beziehen werden.

Zum 40jährigen Jubiläum von »1968« erschien das fünfte BdWi-Studienheft »Hochschule und Demokratie«. Nach Meinung der HerausgeberInnen soll jedoch gerade kein Jubiläum gefeiert werden, sondern der Frage nachgegangen werden, »ob die Themen, Analysen, und Strategien, die im politischen 68er-Milieu und der durch dieses nachhaltig mitgeprägten zeitlich folgenden Bildungsreformbewegung entwickelt wurden, etwas zum Verständnis des Aktuellen beitragen«. Deshalb gliedert sich das Heft in drei Teile: Retrospektive, Hochschule in der Demokratie - 1968-2008 und Demokratie in der Hochschule - 1968-2008. Dominik Düber rezensiert.

Jüngst kam es heraus. Die Bildungsministerin, die der Presse häufig und gern erzählt, wie wichtig Studieren sei für den Wissenschafts»standort«, zierte sich kurz vor dem »Bildungsgipfel« mit einer Auftrags-Untersuchung, die belegt: Studiengebühren sind unsozial. Sie schrecken vor allem Frauen und Menschen aus so genannten bildungsfernen Schichten vom Studium ab. Das war prognostiziert worden. Sabine Kiel referiert harte Zahlen.

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hinzugefügt: 9-12-2005 | Note: 0 | Bewertungen: 0

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