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Soziale Stiftung in Stuttgart
Stiftungsgründungen machen seit rund 15 Jahren Furore. Vielen Stifterinnen und Stiftern kommt es darauf an, ihr Vermögen oder einen Teil davon in gute Hände zu geben. Andere möchten zu Lebzeiten ihre Vision eines gelingenden Lebens ein Stück weit wahr machen, um so etwa Menschen auf den Schattenseiten wieder Perspektiven zu geben. Oder sie möchten unsere Gesellschaft und die soziale Arbeit mitgestalten. Für sie ist das eine Investition in mehr Menschlichkeit.

Am Freitag, den 30.05.2008 hatte die Caritas Gemeinschafts-Stiftung einen Informationsstand in der Königstraße. Hierzu einige Bilder und den ganzen Bericht können Sie lesen unter: Luftballon für Kinder

Kennen Sie vielleicht Menschen, die Hilfe dringend brauchen? Oder denen geholfen wurde? Haben Sie schon daran gedacht, Menschen in schwierigen Situationen zu helfen? Sie können Helfer werden und andere wirksam fördern. So wie die Caritas ? jeden Tag. Nur wenige Möglichkeiten der Unterstützung sind auf Dauerhaftigkeit angelegt, wie eine Stiftung. Gestiftete Vermögenswerte ? große und kleine Geldmengen, Wertpapiere oder Immobilien ? bleiben bestehen und tragen Zinsen. Diese Erträge helfen der Caritas dann, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu helfen oder neue, zukunftsfähige Projekte der Hilfe zu errichten. Ihre Stiftung kann auch Ihren Namen tragen. Oder Sie stiften einer bereits bestehenden Stiftung zu, die einen genau festgelegten Zweck verfolgt, der auch Ihnen nahe liegt. Wenn Sie selbst erleben möchten, dass Ihre Zuwendung gleich von Beginn an wirkt, sind Stiftung und Schenkung genau die richtigen Formen. Über Ihr Lebensende hinaus wirkt ein testamentarisches Vermächtnis. Ihr Beitrag wird zielgenau eingesetzt, da wo Sie es ausgewählt haben. Jugendliche, Kinder und deren Familien gehören zu unseren Klienten. Alte Menschen, Kranke und Behinderte verlassen sich auf die Caritas in Stuttgart. Menschen ohne Wohnung, suchtkranke Mitbürger und psychisch Erkrankte erhalten durch geförderte Projekte der Caritas wieder eine Perspektive. Wir helfen Menschen, kümmern uns um friedliche Integration von Zuwanderern und vieles mehr. Diese Hilfsangebote schließen Lücken im staatlichen sozialen Netz, durch das immer mehr Menschen fallen. Vielleicht haben Sie Ihr Thema rund ums fördern bereits entdeckt, für das Sie sich stark machen. Oder möchten Sie mehr erfahren, wie Sie Helfer der Caritas am wirksamstem unterstützen können. Dann lassen Sie sich unverbindlich und kostenlos beraten - durch unseren Experten fürs soziale Schenken, Stiften, Vererben. ?Welche Art der Zuwendung passt zu mir und meinen Werten?? ?Wie geht eigentlich das mit dem Stiften?? ?Wenn ich etwas vermachen möchte, worauf sollte man achten?? ?Betreibt die Caritas Projekte und Hilfsdienste für mein Wunschprojekt?? Bei der Caritas Gemeinschafts-Stiftung finden Sie Antworten auf diese und Ihre weiteren Fragen.

Tierhof Arche Noah Ein Zuhause für hilflose Tiere, die ausgesetzt wurden, die ohne Grund oder altershalber vor der Tötung standen und zugleich ein sinnvolles Projekt für geistig behinderte Mitmenschen: der Tierhof Arche Noah in Neckargröningen. Hier übernehmen Menschen mit geistigen Behinderungen – sie zeigen oftmals eine besonders hohe Fürsorge für Tiere ? ganz nach ihren Fähigkeiten Aufgaben bei Fütterung und Pflege und sorgen für liebevollen Umgang mit den Tieren, für Auslauf und Bewegung. Heilpädagogisches Reiten und Reittherapie steigern andererseits die physische Aktivität der Menschen mit Behinderungen, helfen bei der Entwicklung von Selbstbewusstsein und sorgen für Begegnung und Kontakt. In der Kombination von Tierschutz und der therapeutischen Begleitung durch Tiere gelingt hier ein ungewöhnliches, wirkungsvolles Projekt Kindergästehaus zur Familienentlastung Eltern von geistig, körperlich- oder sinnesbehinderten Kindern und Jugendlichen bis zum Ende des Schulalters finden im Kindergästehaus eine Vielzahl an familienentlastenden Angeboten. Während die jungen Gäste gut betreut spielen, sportlich und kreativ aktiv sind oder Ausflüge rund um Stuttgart unternehmen, sammeln die Eltern neue Kräfte für den Alltag. Individuelle Betreuung behinderter Senioren im Haus St. Elisabeth Von den rund 60 geistig behinderten Bewohnern im Haus St. Elisabeth in Stuttgart-Rot können 26 aus Altersgründen oder wegen der Schwere ihrer Behinderung nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen tätig sein. Speziell geschultes Personal stellt deshalb einen geregelten Tagesablauf außerhalb der Wohngruppe sicher und macht kreative, musische, religiöse und sportliche Angebote. Die Bewohner können so Ausflüge und Cafébesuche unternehmen oder lassen sich bei Einkäufen begleiten. Mittel der Caritas Gemeinschafts-Stiftung machten die Einrichtung dieser Tagesförderstätte möglich.

Der derzeitige Vorstand des Caritasverbandes für Stuttgart e.V. Heinz Wolf wechselt zum 1. Februar des nächsten Jahres als Vorsitzender des Vorstandes zur Caritas Gemeinschafts-Stiftung. Damit folgt mit Heinz Wolf, ein Finanz- und Sozialexperte mit 12 Jahren Führungserfahrung im Caritasverband für Stuttgart, dem altershalber ausscheidenden Vorsitzenden Karl Wolf in der seit 1999 bestehenden Stiftung nach. Der Caritasverband für Stuttgart strebt mit seiner Gemeinschafts-Stiftung die langfristige finanzielle Absicherung seiner sozialen Aufgaben an. Die Stiftung sichert erforderliche Eigenmittel bei öffentlich geförderten Diensten und Projekten. Gleichzeitig finanziert sie Projekte und Zusatzleistungen, die weder durch öffentliche Mittel noch aus Mitteln der sozialen Sicherungssysteme finanziert werden. Die Caritas Gemeinschafts-Stiftung bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihr Lebenswerk nachhaltig und zweckbestimmt für soziale und gemeinnützige Aufgaben einzubringen. ?Wir freuen uns, mit Heinz Wolf einen äußerst kompetenten und in Stuttgart anerkannten Vorstand für die Caritas Gemeinschafts-Stiftung gewonnen zu haben?, erklärt Stiftungsratsvorsitzender Andreas Bouley. ?Die Perspektiven, die sich dadurch sowohl für Stifterinnen und Stifter, als auch für den Caritasverband für Stuttgart e.V. ergeben, sind in hohem Maße zukunftsweisend.? Für die Nachfolge von Heinz Wolf als Vorstand des Caritasverbandes für Stuttgart e.V. wurde vom Caritasrat das Bewerbungsverfahren eingeleitet.

Circa 150 Gäste feierten am 27. Februar 2008 den Abschluss der Rohbauarbeiten am Haus der Katholischen Kirche Stuttgart, das gegenwärtig mitten in Stuttgart, unmittelbar neben der Konkathedrale der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Domkirche St. Eberhard in der Königstraße, entsteht. Stadtdekan Prälat Michael H. F. Brock verwies in seiner Begrüßung darauf, dass zum ersten Mal alle Eigentümer und künftigen Nutzer des Hauses versammelt seien. So konnte er unter anderem Vertreter der Diözese Rottenburg-Stuttgart, des Stadtdekanats und der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart, der Domgemeinde St. Eberhard, der Vinzentinerinnen von Untermarchtal und der Ligabank begrüßen. Als künftige Nutzer begrüßte er u. a. Caritasdirektor Ulrich Ahlert für den Caritasverband für Stuttgart, und den Vorstandvorsitzenden Karl Wolf der Caritas Gemeinschafts-Stiftung. Gastfreundschaft, Seelsorge, Information, Beratung, Bildung und Kultur umschreiben die Angebote, die sich im Haus der Katholischen Kirche wiederfinden werden. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass Kirche vor allem in Großstädten neben den Gemeinden auf neue Formen ihrer Präsenz angewiesen ist. Im Haus der Katholischen Kirche wird man Gesprächspartner finden, Informationen über kirchliche Angebote erhalten, Antwort auf religiöse Fragen und Anregungen durch künstlerische Darbietungen bekommen. Das Katholische Stadtdekanat, das Katholische Bildungswerk und die andern Partner im Haus wollen Orientierung geben in einer schwer überschaubaren Welt und Raum schaffen für Gespräch und Diskussion. Ebenso wollen sie Hilfe in den verschiedensten Lebenslagen geben und laden ein zur Begegnung. Die Stuttgarter Caritas wird neben ihrer Förderstiftung in diesem Haus mit dem Freiwilligenzentrum Caleidoskop präsent sein.Eine Reihe unterschiedlicher Partner werden zur Gestalt des Hauses beitragen: im Erdgeschoss zum Beispiel wird der Schwabenverlag eine Buchhandlung und ?Hochland? ein Café unterhalten. In Zusammenarbeit mit dem Marienhospital werden die Vinzentinerinnen von Untermarchtal ein Beratungszentrum rund um Fragen von Schwangerschaft, Geburt und Familie einrichten. Die Einweihung des Hauses der Katholischen Kirche ist für Januar 2009 vorgesehen.

?In Menschlichkeit investieren ? soziale Zukunft mitgestalten?. Unter diesem Motto präsentiert sich die Caritas Gemeinschafts-Stiftung zum Thema soziales Engagement durch Stiften, Vererben und Schenken. Damit haben Privatpersonen oder Unternehmen die Möglichkeit, Vermögen selbst bestimmt sozial-karitativen Zwecken zur Verfügung zu stellen. Die gemeinnützige Caritas Gemeinschafts-Stiftung tritt für diese Stiftungen als Treuhänderin auf, berät in allen Fragen rund ums Stiften und übernimmt die dauerhafte Verwaltung. Die gegründeten Stiftungen und Stiftungsfonds verfolgen ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke wie das Engagement in der Bekämpfung von Armut, die Unterstützung von Familie und Jugend, die Integration von Randgruppen und die Pflege von alten Menschen und Menschen mit Behinderungen. Der Stiftungsfonds ?Handschlag? beispielsweise wurde im Jahre 2002 gegründet und unterstützt die Vermittlung von Dauerarbeitsplätzen für arbeitslose Menschen mit Handicaps, verbunden mit Qualifizierungsmaßnahmen und einer sozialen Begleitung. Innovative Projekte in der Altenhilfe unterstützen beispielsweise die ?Anna und Helmut Scharf-Stiftung?, der Stiftungsfonds ?St. Monika? oder der Stiftungsfonds ?Caritas ALTERnativen?. Zudem verwaltet die Caritas Gemeinschafts-Stiftung rechtlich unselbständige Stiftungen von Katholischen Kirchengemeinden als Treuhänder wie St. Ulrich in Stuttgart-Fasanenhof, St. Elisabeth in Stuttgart-West, Pro St. Hedwig in Stuttgart-Möhringen und St. Petrus und St. Paulus in Leinfelden. Die Katholische Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus in Leinfelden will mit ihrer Stiftung, die am 01.01.2008 gegründet wurde, pastorale und karitative Aufgaben unterstützen und nachhaltig deren Zukunft sichern. 2008 fördert die Caritas Gemeinschafts-Stiftung mit ihren Stiftungen und einer Gesamtsumme von 280.306 Euro unter anderem das Projekt „Clair? zur Gewinnung, Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen mit Migrationshintergrund sowie das ?Caleidoskop ? Freiwilligenzentrum? zur Gewinnung von ?Jungen Senioren? und Ehrenamtlichen in den Alten- und Pflegeheimen und für den Bereich der Behindertenhilfe. Die Caritas Gemeinschafts-Stiftung wurde 1999 als Dachstiftung für soziales Engagement in Form von Stiften, Vererben und Schenken gegründet und fördert ausschließlich die Arbeit des Caritasverbandes für Stuttgart e.V. Eine Vermögensweitergabe kann durch die Errichtung einer Stiftung zu Lebzeiten oder nach dem Tod, durch eine Testamentserrichtung oder einen Erbvertrag oder auch durch eine Schenkung zu Lebzeiten geschehen. Karl Wolf, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, dazu: "In Menschlichkeit investieren was kann es Schöneres geben für einen Stifter, eine Stifterin, als Not zu lindern, Perspektiven fürs Leben zu eröffnen. So bekommt Hoffnung Hand und Fuß." Weitere Informationen www.caritasstiftung-stuttgart.de Ratgeber der Caritasstiftung ?In Menschlichkeit investieren ? soziale Zukunft mitgestalten? http://www.caritasstiftung-stuttgart.de/40614.html

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Stiftungen in unserer Zeit sind nicht nur en vogue. Sie geben u. a. vielmehr Zeugnis vom Gemeinsinn des Stifters, seinem Willen zur Mitgestaltung von Kirche und Gesellschaft und seinem Impetus, mit seiner Vision konkret zu helfen. 1.134 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts wurden im Jahr 2007 gegründet. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 26 Prozent. Damit gibt es in Deutschland aktuell 15.449 Stiftungen, wie der Bundesverband Deutscher Stiftung jetzt veröffentlich hat. In diesen Zahlen nicht enthalten sind die Stiftungen kirchlichen Rechts, deren Zahl Experten auf 100.000 schätzen. Die Kirche ist seit jeher Vorreiter bei Stiftungsgründungen und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart wurden z. B. im vergangen Jahr sechs rechtlich selbständige Stiftungen kirchlichen Rechts gegründet, somit erhöht sich deren Zahl auf 48. Darüber hinaus gibt es noch rechtlich unselbständige Stiftungen, sie sich unter eine Dachstiftung begeben, wie die Caritas Gemeinschafts-Stiftung. Stiftungen sind ein ideales Instrument, Gutes zu tun in unserer Gesellschaft. Vielen Stifterinnen und Stiftern kommt es darauf an, ihr Vermögen oder einen Teil davon in gute Hände zu geben. Andere möchten zu Lebzeiten ihre Vision eines gelingenden Lebens ein Stück weit wahr machen, um so etwa Menschen auf den Schattenseiten wieder Perspektiven zu geben. Oder sie möchten unsere Gesellschaft und die soziale Arbeit mitgestalten. Für sie ist das eine Investition in mehr Menschlichkeit. Erklären lässt sich diese Steigerung an Stiftungsgründungen auch mit dem Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Am 21. September 2007 waren rückwirkend zum 1. Januar erhebliche Verbesserungen im Stiftungssteuerrecht verabschiedet worden. Leider gibt es bei Stiftungen auch schwarze Schafe wie derzeit aus den Medien zu erfahren ist. Allerdings sind Liechtensteiner Stiftungsmodelle in Deutschland undenkbar. Dafür hat der Gesetzgeber gesorgt. Deutsche Stiftungen haben eine Transparenzpflicht gegenüber staatlichen und kirchlichen Stellen, in Liechtenstein fehlt diese Transparenz. 95 Prozent aller deutschen Stiftungen sind als gemeinnützig anerkannt. Nur gemeinnützige Stiftungen, die dem Wohl der Gesellschaft dienen, sind steuerlich begünstigt. So kann Vermögen, richtig angelegt, z. B. soziale Bereiche ?auf ewige Zeiten? fördern. Das ist ein Engagement in mehr Menschlichkeit in unserer Gesellschaft. Dazu Karl Wolf, Vorstandsvorsitzender der Caritas Gemeinschafts-Stiftung: ?Nicht vergessen werden darf dabei, dass dieses Tun gesellschaftliche Achtung und Anerkennung ebenso braucht wie die persönliche Mitarbeit jedes einzelnen von uns. Wenn wir die Leistung und das Tun des Einzelnen wertschätzen, werden sich weitere Stiftungswillige anregen lassen. Gute Beispiele machen Schule!? Potentielle Stiftungsgründer sollten in jedem Fall einen Fachmann zu rate ziehen, um dann in sieben Schritten zu Ihrer Stiftung zu gelangen. Wie das geht erfahren Sie um Internet unter http://www.caritasstiftung-stuttgart.de

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hinzugefügt: 27-03-2008 | Note: 0 | Bewertungen: 0

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