
Bertelsmann Stiftung - Pressemitteilungen
Mit dem RSS-Newsfeed "Bertelsmann Stiftung - Pressemitteilungen" erhalten Sie aktuelle Pressemitteiungen und Newsartikel in gebündelter Form.
Der aktuelle Streit um russische Gasexporte macht wieder einmal deutlich: Die europäische Union benötigt eine gemeinsame und kohärente Energieaußenpolitik. Cornelius Ochmann, Osteuropa-Experte der Bertelsmann Stiftung beschreibt in einem aktuellen Hintergrundbeitrag, warum der jetzige Streit ungeplant eskalierte, und erläutert einen Vorschlag der Bertelsmann Stiftung, wie sich die Europäische Union vor derartigen Konflikte schützen könnte. Wenn sie das unterlässt, könnten vergleichbare Versorgungsengpässe künftig dramatische politische Konsequenzen nach sich ziehen.Mit dem RSS-Newsfeed "Bertelsmann Stiftung - Pressemitteilungen" erhalten Sie aktuelle Pressemitteiungen und Newsartikel in gebündelter Form.
Gemäß einer kürzlich veröffentlichten Studie wird sich die Beratung von privaten Spendern, Stiftungsgründern und sozial motivierten Finanzinvestoren in den nächsten fünf Jahren zu einem Kerngeschäft von Vermögensberatern in Europa entwickeln. Derzeit gelingt es Vermögensberatern jedoch nicht in vollem Maße, den Anforderungen dieser sozialen Investoren gerecht zu werden.
Italien ist im Vergleich zu vielen anderen westlichen Industriestaaten weiterhin ein stark religiös und katholisch geprägtes Land. 89 Prozent der Italiener sind religiös, 44 Prozent sogar hochreligiös. Gleichzeitig lassen sich die Italiener in ihrem Alltagsleben nur noch bedingt von traditionell katholischen Positionen leiten. Dies ist das Fazit einer internationalen Vergleichsstudie der deutschen Bertelsmann Stiftung, für die allein in Italien über 1.000 Menschen repräsentativ befragt wurden. Danach sind das Ausmaß und die Intensität des Glaubens in Italien weit überdurchschnittlich ausgeprägt. In anderen europäischen und westlichen Industriestaaten liegen diese Werte zum Teil deutlich niedriger. So beträgt etwa der Anteil der Religiösen in Frankreich und Großbritannien lediglich 60 bis 70 Prozent, in Deutschland 70 Prozent und in Österreich 72 Prozent. Lediglich Polen, Spanien oder die USA verzeichnen ähnlich hohe Werte. Allerdings erreicht auch in Spanien der Anteil der Hochreligiösen nur 27 Prozent und in Polen 40 Prozent. Mit neun Prozent ist der Anteil der Konfessionslosen in Italien sehr klein. Und selbst innerhalb dieser Minderheit stuft der "Religionsmonitor 2008" der Bertelsmann Stiftung noch jeden Zweiten als religiös ein.
Eine Internetplattform von Bertelsmann Stiftung und Aus­wärtigem Amt gibt zum ersten Mal einen Überblick über das gesellschaftliche Engagement deutscher Unternehmen im Ausland. Die stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Liz Mohn, und der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler, haben am Montag in Berlin mit einem symbolischen Knopfdruck das Portal "CSRWeltWeit" (link siehe Spalte rechts neben diesem Text) frei geschaltet. Es enthält 24 Länderprofile wichtiger Exportmärkte aber auch von Entwicklungs- und Schwellenländern, sowie rund 40 Fallstudien deutscher Unternehmen.
Zu 92 Prozent befürworten die Iren den Verbleib ihres Landes in der Europäischen Union (EU); nur fünf Prozent sprechen sich für einen EU-Austritt aus, obwohl die Iren den EU-Verfassungsvertrag von Lissabon Mitte Juni mehrheitlich ablehnten. Das ergab eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung: Sowohl in den vier größten EU-Mitgliedsstaaten als auch in den als europaskeptisch geltenden Ländern Österreich und Polen plädiert nur eine Minderheit für den Austritt ihrer Staaten aus der EU - beispielsweise sind es in der Bundesrepublik nur 12 Prozent.
Deutschland wird immer älter. Während im Jahr 2006 noch jeder zweite Bundesbürger jünger als 42 Jahre alt war, wird die Hälfte der Bevölkerung im Jahr 2025 älter als 47 Jahre sein - in den ostdeutschen Bundesländern sogar älter als 53 Jahre. Das zeigt eine neue Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung. Unter www.wegweiser-kommune.de können ab sofort Daten und Fakten zu den Auswirkungen des demographischen Wandels für alle Kommunen ab 5.000 Einwohnern abgerufen werden.
Die Zahl ist beeindruckend: Über 23 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland unentgeltlich für andere, das ist fast jeder Vierte. Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens würden ohne Ehrenamtliche wohl nicht mehr existieren. Heute, am Internationalen Tag des Ehrenamtes, sollten wir, die Gesellschaft, all diesen Menschen Danke sagen. Aber ist das genug? Reicht das als Anerkennung für diese Leistungen? Kann man das gesellschaftliche Engagement so weiter stärken? Sehen wir eigentlich seine tatsächliche Bedeutung?
Bildung, Gesundheit, Teilhabe und Integration von Kindern sind Voraussetzungen für die Zukunft unserer Gesellschaft. Zu diesen Themen bündeln Akteure aus Politik, Wirtschaft und gemeinnützigen Organisationen ihre Kräfte und stärken die Zusammenarbeit in einer Region. Voneinander lernen und Kooperationen eingehen fördert die Chancen unserer Kinder.
"Kinder sind unsere Zukunft. Sie bestimmen den Weg, den unsere Gesellschaft künftig gehen wird. Und wohin dieser Weg führt, hängt entscheidend von den Chancen ab, die wir jungen Menschen geben, erfolgreich zu lernen und gesund aufzuwachsen", sagte Brigitte Mohn, Mitglied des Vorstandes der Bertelsmann Stiftung.
Der polnische Kulturminister Bogdan Zdrojewski hat der Bertelsmann Stiftung am 26. November 2008 im Warschauer Königsschloss den diesjährigen polnischen Kulturpreis verliehen. Die Auszeichnung für den Aufbau einer modernen Zielgruppenbibliothek in Breslau nahmen Katharina Rejdak und Anette Stein von der Bertelsmann Stiftung entgegen. Die Mediateka konnte 2004 als erste polnische Bibliothek für junge Kunden eröffnet werden. Der Preis wurde der Bertelsmann Stiftung in der Kategorie "Ideengeber" verliehen. Während der Preisverleihung würdigten die Teilnehmer insbesondere das innovative Bibliothekskonzept, das ein Umdenken in der Bibliothekslandschaft Polens initiiert habe.
Am 4. September 2008 hat die Bertelsmann Stiftung zur Verleihung des Carl Bertelsmann-Preises die Aktion "Alle Kids sind VIPs" gestartet. Die Bewerbungsfrist für diesen bundesweiten Schulwettbewerb läuft noch bis zum 9. Januar 2009. Doch schon jetzt beteiligen sich über 100 Schulen aus ganz Deutschland mit eigenen Projekten.
hinzugefügt:
13-06-2007
| Note:
0
| Bewertungen:
0


